Ausbildung eines Pädagogen (1/4)


[L. Ron Hubbard]

... er wollte, dass sie verstehen, wie die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben der Schlüssel zur Teilnahme am Welt- geschehen ist.

I
n einer späteren Zusammenfassung seiner Ausbildungserfahrung erwähnte L. Ron Hubbard neben anderen interessanten Begebenheiten folgende Punkte: Seine sehr frühe Untersuchung der Semantik, sein Unterrichten der Chamorro-Kinder auf der Insel Guam, seinen Frontalzusammenstoß mit akademischer Unterdrückung an der George Washington Universität und seine schlussendliche Rückkehr zur selben Institution, um Vorlesungen über Populärliteratur zu halten. Er erwähnte weiter, wie er im Verlauf des Zweiten Weltkriegs etwa fünfzehntausend Mann beim Militär ausbildete, wie er Studenten der Dianetik und Scientology in einer viel größeren Anzahl unterwies, und, sehr vorsichtig geschätzt, erwähnte er Hunderttausende von Forschungsstunden, die er auf den Lernprozess als Ganzes aufgewendet hatte. Damit drückt er offensichtlich aus: „Es ist ein langer Weg gewesen!“

      Chronologisch jedoch ist die Geschichte folgende: Als Sohn eines US-Marineoffiziers gestaltete sich Rons frühe Ausbildung ein wenig ungeregelt. Zwischen 1916 und 1928 beispielsweise hat er nicht weniger als zehn verschiedene Schulen besucht, „und die eine hatte in der 5. Klasse ungekürztes Dividieren gehabt (das ich noch nicht gehabt hatte), und die andere hatte in der 6. Klasse fortgeschrittene Multiplikation gehabt (aber noch kein wirklich ausführliches Dividieren)“, beklagte er sich, „und so wurde ich durch die Schule unglaublich durcheinander gebracht.“ Als rettende Lösung jedoch hatte seine Mutter seinerzeit eine Lehrerschule in Nebraska besucht und war im Übrigen bestens qualifiziert, um als Privatlehrerin zu wirken. Zudem war er ein außerordentlich aufgeweckter junger Mann, der im Alter von dreieinhalb Jahren lesen konnte und bald Regale voller Klassiker verschlang, einschließlich umfangreicher Werke westlicher Philosophie, den Größen der englischen Literatur und – sehr erwähnenswert – die Essays von Sigmund Freud.

      In späteren Vorträgen über die Entwicklung der Dianetik hatte Ron viel über die Psychoanalyse zu sagen: Da wären seine einführende Unterweisung in das Fachgebiet (durch keinen Geringeren als einen persönlichen Schüler Freuds), seine Experimente mit psychoanalytischer Verfahrensweise und schließlich sein Verwerfen der gesamten Lehre von A bis Z. Es gab jedoch einen Aspekt des Gebietes, der hier von besonderer Bedeutung ist: Die Freud’sche Betonung der Wortassoziation. Zu jener Zeit stellte Ron lediglich die Frage: „Was könnte mit einem Wort verkehrt sein?“ Zu gegebener Zeit aber würde er die Sache unter verschiedenen Blickwinkeln untersuchen und insbesondere unter jenem, den er als „den Einfluss eines falsch gelernten Wortes auf ein Leben“ beschrieb. Doch hinsichtlich seines größeren Fortschritts in den zwanziger Jahren betrifft der nächste wichtige Meilenstein das Unterrichten eben jener Chamorro-Kinder auf der Insel Guam.

Ausbildung eines Pädagogen Fortsetzung...



| Zurück | Glossar von Scientology Ausdrücken | Inhaltsverzeichnis | Weiter |
| Umfrage über diese Scientology Site | Sites bezüglich Scientology | Buchladen | Heim |

| L. Ron Hubbard - Freiheitskämpfer | Scientology in der Schweiz | Scientologie (Français) | Scientology (Italiano) | Expansion von Dianetik und Scientology | Fakten über Scientology | Codes of Scientology | Creeds and Codes of Scientology | Scientology Einführungsdienste | Scientology Audbildung | L. Ron Hubbard - Ausbildung |


info@scientology.net
© 1996-2004 Church of Scientology International. All Rights Reserved.

Für Informationen über Warenzeichen