,,Sehr geehrter Herr Dekan Wilbur'' (1/6)

U
ngeachtet grundlegender Meinungsverschiedenheiten über die Lehrtätigkeiten an der George Washington Universität würde sich L. Ron Hubbard immer lobend über einen beachtenswerten „Lichtblick“, William Allan Wilbur, äußern. Er war im Jahre 1931 so etwas wie eine Institution und ganze Generationen von jungen Männern erinnerten sich an Wilburs leicht gebeugte Gestalt in der ehemaligen Kapelle, wo sich seine Rhetorik-Anfängerklasse versammelte. Diejenigen unter ihnen, die ihn noch mehr wertschätzten, erinnerten sich weiter an seine bleibende Liebe für Robert Browning und an seine einzigartigen Theorien über Shakespeare; es scheint, als habe er das Werk „Der Sturm“ als eine verschlüsselte metaphysische Abhandlung gesehen. Wie unten ausgeführt wird, erinnerte man sich des exzentrischen Wilburs auch wegen seiner wiederkehrenden Herausforderung, dass Studenten einen einzigen Satz aus dreihundert Wörtern schreiben sollten ... Darauf antwortete Ron folgendermaßen: „Ich habe also einen Satz aus fünfhundert Wörtern geschrieben, der lediglich Folgendes aussagt: Dass es dem Menschen in der westlichen Welt nicht erlaubt sei zu denken und dass das verhindere, dass irgendeine Kultur durch Universitäten entstehen würde. Und wenn man so weit geht, mit nur einem ,und’ und nur einem ,aber’ und ohne Semikolon, [Image] entwickelt sich eine erhebliche Geschwindigkeit.“ Außerdem brachte es den zwanzigjährigen L. Ron Hubbard in erhebliche Schwierigkeiten und tatsächlich wurde er schließlich unterrichtet, „dass ich von der Universität ausgeschlossen würde, wenn ich nicht einen völlig anderen Aufsatz schriebe, der gänzlich andere Ansichten ausdrückte ... was meine Aussage bewies!“

      Aber er würde Dekan Wilbur nicht kritisieren. Datiert im Frühjahr 1936, zur gleichen Zeit als ihn sein Ruhm innerhalb der amerikanischen Unterhaltungsliteratur zu Vorlesungen vor Douglas Bements Kurzgeschichtenklasse an die George Washington Universität zurückführte, ist Rons Brief an den Dekan ein so bewegendes Zeichen der Hochachtung, wie es sich ein jeder Lehrer nur wünschen könnte. Er wird hier zum ersten Mal veröffentlicht und spricht ansonsten deutlich für sich selbst.

„Sehr geehrter Herr Dekan Wilbur“ von L. Ron Hubbard



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