Irgendwie – und ich werde dabei recht heftig – wollte ich meinen Hut abnehmen, als stünde ich neben einem Sarg, in dem ein enger Freund lag. Bücher, das ist alles, was sie waren. Nur Bücher. Sie waren ordentlich und einförmig und ziemlich arrogant, wie pompöse Generäle, die losbellen und toben und nie wirklich etwas sagen.

      Natürlich stempelt mich all das zum Rebellen, aber Stempel sind mir gleichgültig. Es gab ein letztes Bindeglied zwischen kultureller und reglementierter Ausbildung, das die amerikanische Massenproduktion überlebt hatte, und dieses Bindeglied waren Sie. Und nun ist die Kette zerbrochen, und der Campus könnte ebensogut von Webstühlen und Drehbänken surren, mit all der individuellen Persönlichkeit, die er ohne Sie hat.

      Vielleicht hätte ich mit meinem Wunsch, von meiner Schule mehr zu erhalten als eine Lateinkonjugation und eine Infinitesimal-Rechenformel, als Engländer geboren werden sollen. Vielleicht erwartete ich mehr, als ich hätte sollen. Vielleicht wurde ich nur zu schnell erwachsen. Aber ich wollte weiterhin, dass eine Universität das ist, was ihr Name ausdrückt.

      Ihre anderen Kollegen (Sie selbst taten es nie) sagten mir, dass ich nicht mein Bestes gäbe, dass ich mich drückte und faul wäre, dass ich bessere Noten bräuchte, um es mit einem maschinenerstellten Intelligenztest aufzunehmen, der mich nur deshalb als brillant auswies, weil ich in der Welt weit herumgekommen war und mir dadurch seit dem Knabenalter Allgemeinwissen angeeignet hatte. Man sagte mir, dass aus mir nie etwas werden würde, dass ich kein Gebildeter sei. Aber Sie taten das nie. Sie waren durchaus willens, über alles Mögliche zu sprechen, und ich schätzte das, obwohl Sie es höchstwahrscheinlich vergessen haben.

      Nun, vier Jahre, nachdem ich den Ort verlassen hatte, entdecke ich, dass ich doch ein Gebildeter war, dass ich ein Student bin, dass ich ein intensives und verzehrendes Interesse für – wer hätte das gedacht – die Mathematik, für Geschichte und Wirtschaft und Politik habe. Ich studiere, weil man mich, zum ersten Mal in meinem Leben, in Ruhe lässt. Ich habe einige Artikel für eine qualitativ hochstehende Gruppe (Literatur- und Kunst-Magazine) geschrieben – die zwar den Verstand, aber unglücklicherweise nicht den Magen befriedigen - über Themen, für die man Anrechnungspunkte für Vorlesungsstunden angerechnet bekommt.

      Aber ich bezweifle außerordentlich, dass ich jemals weitergemacht hätte, wäre da nicht Ihre sehr vernünftige Abhandlung über die Welt im Allgemeinen gewesen, die Sie „Rhetorik“ nannten, und die nichts anderes als Kultur war, so einsam und isoliert an einem reglementierten Horizont wie die Rauchwolke eines Dampfers über dem Horizont.

Dekan William Allen Wilbur Fortsetzung...



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