[Image]       Ich hoffe, dass Ihnen nichts hiervon ein unangenehmes Gefühl bereitet. Das ist nicht meine Absicht. Ich empfand das alles vor langer Zeit, aber ich war damals Student. Ich bin jetzt Schriftsteller von Beruf. Ich habe mir eine schwer erreichbare Sache erarbeitet, die Erlaubnis, für mich selbst zu denken und zu handeln.

      Vor etwa einem Jahr stand ich, wie schon erwähnt, hinter dem Schreibtisch von Douglas Bement – und sah auf diese Weise also denselben Schreibtisch von der anderen Seite – und sprach zu seiner Klasse über den Beruf des Schriftstellers. Viele der Studenten waren damals schon hier, als ich noch dem Unterricht beiwohnte. Ich kannte viele von ihnen mit Vornamen. Ich sprach zu ihnen über den Beruf des Schreibens, nicht über die Kunst, und ich ließ sie irgendwie kalt. Kein leidenschaftliches Argument konnte sie in Bezug auf eine zuvor getroffene Schlussfolgerung über die Welt draußen umstimmen. Sie dachten, es wird ihnen beigebracht, wie man schreibt – und Bement ist ein fairer Lehrer. Das reichte aus. Ich sagte ihnen, dass ich da wäre, weil Bement zwei Tage zuvor einige irrtümliche Äußerungen zum Schriftstellerberuf im Radio gemacht hatte. Ich versuchte, ihnen zu versichern, dass sie ihre Produkte draußen in der Welt verkaufen und sich selbst vor der Hässlichkeit von Schreibtischen und Stechuhren bewahren könnten, dass sie, wenn sie es in sich hätten, mit einem Stift einen anständigen Lebensunterhalt verdienen könnten. Niemand hatte mir das jemals gesagt. Ich musste es durch harte Erfahrung selbst herausfinden. Aber sie wollten keine solche Weltbezogenheit. Sie wollten zusammengeraffte Fakten. Ich sprach zu ihnen nicht mit Schlüsselsätzen oder Dispositionen, ich sprach zu ihnen, weil ich wusste, was ihnen bald bevorstehen würde. Es war alles vergebens. Ich konnte sie nicht aus ihrer geistigen Apathie rütteln, die etwa so zäh war wie Kleister. Sie wollten nicht wirklich denken und sie wollten nicht einmal mit mir diskutieren, als ich sie dazu anspornte.

      Ich nehme an, dass ist das, was wir Massenausbildung nennen. Eingefrorene, faktenbeladene Geister. Vielleicht sollten einige von uns dafür dankbar sein, weil es unsere eigene Rettung ist. Aber ich konnte nicht anders als das Traurige daran zu fühlen. Ihnen wurde nicht beigebracht zu denken oder zu studieren, ihnen wurde beigebracht, Tatsachen zu verschlingen, wie beziehungslos, beschränkt oder nutzlos diese auch immer waren.

[Image]

Dekan William Allen Wilbur Fortsetzung...


| Zurück | Glossar von Scientology Ausdrücken | Inhaltsverzeichnis | Weiter |
| Umfrage über diese Scientology Site | Sites bezüglich Scientology | Buchladen | Heim |

| L. Ron Hubbard - Freiheitskämpfer | Scientology in der Schweiz | Scientologie (Français) | Scientology (Italiano) | Expansion von Dianetik und Scientology | Fakten über Scientology | Codes of Scientology | Creeds and Codes of Scientology | Scientology Einführungsdienste | Scientology Audbildung | L. Ron Hubbard - Ausbildung |


info@scientology.net
© 1996-2004 Church of Scientology International. Alle Rechte vorbehalten.

Für Informationen über Warenzeichen