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Eine nichtoptimale Reaktion ist alles, was der Student tut, außer die Seite leicht, natürlich und fehlerfrei zu lesen. Beispiele für einige der nichtoptimalen Reaktionen, die auftreten können, sind:
- Der Student fügt dem Satz, den er liest, ein Wort hinzu, lässt eines aus oder verändert eines.
- Der Student stolpert über ein Wort oder sagt es nicht richtig .
- Der Student hält beim Lesen inne oder liest langsamer.
- Der Student runzelt die Stirn oder wirkt unsicher.
- Der Student wird steif oder spannt einen Körperteil an . Er könnte z.B. die Augen zukneifen, den Griff seiner Hände verstärken, sich auf die Lippen beißen oder eine andere körperliche Reaktion zeigen.
- Der Student liest angestrengt.
- Der Student liest mit einer zungenfertigen, roboterhaften Haltung . (Er wird so, wenn er von jemandem, der nichts über missverstandene Wörter weiß, gezwungen wurde, „korrekt“ zu lesen.)
Es können auch andere Erscheinungen auftreten.
Denken Sie daran, dass die obige Aufstellung keine vollständige Liste der Reaktionen ist, sondern nur eine Vorstellung davon vermitteln soll, worauf zu achten ist. Gerechterweise ist zu sagen, dass jemand beim Lesen durchaus stottern kann, wenn er versucht, bei schlechtem Licht zu lesen, wenn er Sehschwierigkeiten hat oder wenn der Druck, die Handschrift oder Bleistiftkorrekturen im Text sehr schwer zu entziffern sind. Daher ist es notwendig, dass Wortklären mit Vorlesen nur bei hellem Licht gemacht wird; und wenn der Bursche eine Brille braucht, dann soll er sie auch tragen. Das Material, das gelesen wird, darf keine verschmierten Stellen oder Textlücken enthalten. Alle nur denkbaren Gründe, warum jemand den Text nicht sehen kann, sowie undeutliche Texte müssen beseitigt werden. Sonst wird der Student einfach sagen, dass er es nicht sehen konnte oder dass das Licht schlecht sei.
Immer wenn der Betreffende beim Lesen einen Fehler macht oder auf eine nichtoptimale Weise reagiert, wird IN ALLEN FÄLLEN vor dieser Stelle und manchmal auch an dieser Stelle selbst ein missverstandenes Wort gefunden werden.
Beispiel: Der Student liest die Seite vor. Er liest: „Raimund ging langsam und nachdenklich nach Hause“, und runzelt dann die Stirn. Der andere Student, der mit ihm Wortklären macht, sagt: „Das wär’s. Gibt es da ein Wort oder Symbol, das du nicht verstanden hast?“ (Falls der Student wissen möchte, warum er angehalten wurde, sagt ihm der Wortklärer, welche Reaktion er bemerkt hat.)
Der Student schaut sich das Gelesene noch einmal an.
Er fühlt sich unsicher über das Wort „langsam“. Er sagt dies dem Wortklärer und das Wort „langsam“ wird im Wörterbuch nachgeschlagen und in Sätzen verwendet, bis der Student es vollständig versteht.
Ist das missverstandene Wort gefunden und geklärt, dann wird der Student aufgeweckter sein und wieder klar und korrekt zu lesen beginnen.
Wortklären mit vorlesen von L. Ron Hubbard Fortsetzung...
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